günstige Krankenversicherung

Eine günstige Krankenversicherung durch den private Krankenversicherung Vergleich

gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Regelungen

Die gesetzliche Krankenversicherung ist seit 2009 einheitlich geregelt. Der Beitragssatz beträgt 14,9 Prozent vom beitragspflichtigen Einkommen. Dieses Geld geht aber nicht zu den Kassen, sondern kommt in einen Gesundheitsfonds, der extra dafür geschaffen wurde. Aus diesem Fonds bekommen die Kassen dann den fixen Betrag für die Versicherten.

Da alle Krankenversicherer dieselben Beiträge bekommen, sind sie damit auf gleichem Niveau. Trotzdem können kleine Unterschiede vorkommen. Zum Beispiel bei der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. Sollte nämlich ein Gewinn erwirtschaftet werden, dann könnten die Versicherten davon profitieren und einen Betrag zurückbekommen, was allerdings bisher nicht vorgekommen ist.

Beitragserhöhungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Sollte die Versicherung jedoch mit den Beiträgen nicht auskommen, könnten die Versicherungen von ihren Kunden weitere Beiträge verlangen. Möglich sind Zusatzbeiträge  bis zu 8,-€, unabhängig vom Einkommen oder höchstens ein Prozent des Einkommens.

Einige Kassen denken bereits darüber nach, diese Beträge einzufordern. Früher oder später werden wohl alle gesetzlichen Kassen diesen Schritt machen, sind sich Fachleute einig.

gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung: Tarifsenkungen oder Prämienrückerstattung

Ein Hausarztprogramm wird zum Beispiel von allen Kassen angeboten. Bindet sich der Versicherte für ein ganzes Jahr an einen Arzt, und sucht nur Fachärzte auf, wenn er eine Überweisung vorweisen kann, dann senken die meisten Kassen den Tarif oder bieten eine Prämie an.

Manche gesetzlichen Versicherungen verzichten auf Beiträge, wenn der Kunde ein Jahr lang nicht zum Arzt geht. Das geht so weit, dass bis zu einer Monatsprämie nachgelassen wird.

Andere geben einen Prämiennachlass, wenn der Versicherte einen Teil der Arztkosten selbst übernimmt.

Der Kunde kann durch einen Aufpreis auch die Leistungen der privaten Krankenkassen bei den Gesetzlichen bekommen. Auch teurere Rezepte wird der Prämienzahler bekommen, wenn er selbst etwas mehr bezahlt, als gesetzlich verlangt wird.

Einige der gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Bonus aus, wenn der Kunde gesund lebt und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen über sich ergehen lässt. Auch für Gesundheitskurse wie Raucherentwöhnungen oder Stressseminare werden Zuschüsse gewährt.

Zusätzlich müssen Personen, die an einer chronischen oder schweren Erkrankung leiden und nicht nachweisen können, dass sie alles getan haben, um gesund zu bleiben, mit einem Kostenbeitrag bei der Behandlung rechnen. Wer zum Beispiel keine Krebsvorsorgeuntersuchungen gemacht hat und an Krebs erkrankt, könnte einen Teil der Behandlung selbst tragen müssen. Für den Versicherten ist es am Wichtigsten, dass sich die Erwartungen mit den Leistungen der Kasse die Waage halten. Dies hat sich seit der letzten Gesundheitsreform verschoben und führt bei vielen Versicherten zu Unzufriedenheit.

Wechsel oder Kündigung der gesetzlichen Krankenversicherung

Sollte trotzdem ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse erforderlich sein, so kann der Kunde nach 18 Beitragsmonaten ohne Probleme kündigen und wechseln. Wobei die Kündigungsfrist zwei Monate beträgt.

Sollten einige oder alle gesetzlichen Krankenkassenzusatzbeiträge erheben, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Bis zum Zeitpunkt der ersten Erhöhung kann gekündigt werden, wurde bereits ein erhöhter Beitrag einbezahlt, fällt dieses Kündigungsrecht wieder weg, allerdings muss die gesetzliche Krankenversicherung den Versicherten mindestens ein Monat vorher darauf hinweisen, ansonsten verlängert sich die Frist des Kündigungsrechtes.

Wer jedoch eine Beitragsrückerstattung in Anspruch nehmen will, kann dieses Kündigungsrecht nicht in Anspruch nehmen, da man sich bei diesem Tarif meist drei Jahre an eine Kasse binden muss. Die Kündigung muss schriftlich und mittels eingeschriebenen Briefs erfolgen, damit man beweisen kann, rechtzeitig gekündigt zu haben.