günstige Krankenversicherung

Eine günstige Krankenversicherung durch den private Krankenversicherung Vergleich

allgemeine Krankenversicherungspflicht

Seit der letzten Gesundheitsreform wurde auch in Deutschland die allgemeine Krankenversicherungspflicht eingeführt. Damit ist jeder Bürger und jede Bürgerin verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen. Dabei ist es unerheblich, ob man sich gesetzlich oder privat krankenversichert um die allgemeine Krankenversicherungspflicht zu erfüllen.

Personen, die bisher noch nicht krankenversichert waren, werden dem Versicherungsträger zugeordnet, zu dem sie aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit gehören. Wer bereits einmal versichert war und derzeit ohne Schutz ist, wird der Versicherung wieder zugeordnet, bei der er zuletzt versichert war. Wer also zuletzt privat versichert war, muss sich auch jetzt wieder privat versichern lassen. Hat jemand zwei Berufe und ist zum Beispiel Angestellter und Selbstständiger, so entscheidet in diesem Fall die hauptberufliche Tätigkeit.

Die allgemeine Krankenversicherungspflicht begann am 01.01.2007 für die gesetzliche Versicherung und am 01.01.2009 in der privaten Krankenversicherung. Das heißt, seit dem 01.01.2009 darf in Deutschland niemand mehr ohne Versicherungsschutz sein. Wer durch Umstände immer noch keine Krankenversicherung besitzt, sollte schnellstmöglich eine günstige Krankenversicherung abschließen, um keine gesundheitlichen und finanziellen Schäden dadurch zu bekommen.

Wer die allgemeine Krankenversicherungspflicht missachtet, wird, da es sich um ein Gesetz handelt, bestraft. Wie die Strafe jedoch aussieht, ist nicht genau festgelegt. Wird die Person, die nicht versichert ist krank und braucht ärztliche Behandlung, spätestens dann wird der Arzt merken, dass keine Versicherung besteht. Der Patient hat dann seine Beiträge rückwirkend zu bezahlen und zwar so weit zurück, bis zu der Zeit als er zuletzt versichert war. Bei den gesetzlichen Versicherungen längstens bis zum 01.01.2007 und bei den privaten Versicherungen längstens bis 01.01.2009.

Krankenversicherungspflicht

Wer bei der allgemeinen Krankenversicherungspflicht automatisch der privaten Krankenversicherung zugeordnet wird, hat die Möglichkeit vorerst im sogenannten Basistarif einzusteigen. Beim Basistarif sind die Beiträge und die Leistungen sehr ähnlich wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Bei diesem Tarif entfällt die ärztliche Untersuchung und es darf niemand abgelehnt werden. Will der Antragsteller jedoch in eine höhere Tarifklasse einsteigen, wird die ärztliche Gesundheitsuntersuchung durchgeführt werden. Der Beitrag richtet sich dann nach Alter, Gesundheitszustand, Geschlecht und natürlich nach den gewünschten Leistungen aus der Krankenversicherung.

Die Tarife und Leistungen in der privaten Krankenversicherung sind sehr unterschiedlich und liegen in der Regel deutlich über denen der gesetzlichen Krankenversicherung. Außerdem wird man als Privatpatient oftmals deutlich besser und bevorzugt behandelt.

Kann sich der Versicherte in der allgemeinen Krankenversicherungspflicht die Beiträge nicht mehr leisten, da er zum Beispiel arbeitslos geworden ist, so werden bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Beiträge von der Arbeitsagentur übernommen. Anders ist es bei den privaten Krankenversicherungsträgern, da die Beiträge meist höher sind, wird nur ein Teil von den Jobcentern übernommen, den Rest muss der Versicherte selbst leisten. Das kann vor allem Unternehmer treffen, die in die Insolvenz geraten sind und deshalb arbeitslos wurden. Die Beiträge müssen weiterbezahlt werden, auch wenn der Versicherte Hartz IV Empfänger ist. Es gab zwar schon Klagen beim Sozialgericht, bei denen die Arbeitsagentur zur Zahlung verpflichtet wurde, generell gibt es dazu aber keine Regelung.

Ob der Versicherte mit der Allgemeinen Krankenversicherungspflicht die richtige Krankenversicherung abgeschlossen hat, kommt auf mehrere Faktoren an: Auf den monatlichen Beitrag, auf die Leistungen, auf den Service und natürlich auch auf die Beratung. Da das Angebot sehr vielfältig ist, kommt es immer wieder auf die richtige Information, auf die richtigen Recherchen an. Jeder Versicherte hat seine individuellen Vorstellungen und deshalb gibt es hier keine Allgemeinregel.