günstige Krankenversicherung

Eine günstige Krankenversicherung durch den private Krankenversicherung Vergleich

Ein Streit über die Arzneimittelkostensteigerung

By • Sep 2nd, 2012 • Category: Allgemein, gesetzliche Krankenversicherung

Rund 29 Milliarden Euro wurden 2011 von den gesetzlichen Krankenversicherungen für Medikamente  ausgegeben. Laut dem Lobbyverband der Pharmaindustrie wären es somit vier Prozent weniger als 2010 gewesen. Gegenantwort der Kassen ist eine Aussage über die Steigerung der Kosten für das laufende Jahr .

Die Kosten für Medikamente stiegen über Jahre hinweg immer weiter an. Eine Umkehrung dieses Trends ist aber derzeit noch nicht auszumachen. Fakt ist aber schon einmal, dass die gesetzlichen Krankenkassen 2011 zumindest einmal weniger für Medikamente ausgegeben haben als noch 2010. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) teilte am Montag mit, dass die Arzneimittelausgaben  auf rund 29 Milliarden Euro, um rund 1,2 Milliarden Euro zurückgegangen seien.

Ein Hauptgrund hierfür seien die gesunkenen Arzneimittelpreise. Ca. zwei Drittel des Preisverfalls sind laut dieser Angaben auf die Steigerung der gesetzlich verordneten Rabatte zurückzuführen. Demnach haben Preissenkungen der Hersteller, teilweise im Rahmen von Rabattverträgen, den Rest der Kostenreduzierung verursacht.

Der Gesetzgeber habe bei den Arzneimittelpreisen massiv eingegriffen, darauf verwies VFA-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer. Sie warnte angesichts des schärferen Wettbewerbs vor weiteren gesetzlichen Eingriffen. Hierdurch würden die Fortschritte bei der Versorgung der Patienten gefährdet. Die Grenze, bis wann Arzneimittelpreise für die Hersteller noch wirtschaftlich sind, um an weiteren dringend benötigten Arzneimitteln zu forschen, sei laut der Verbandschefin erreicht.

Die Ausführungen der Pharmalobby werden von dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kritisiert. Er verweist außerdem zur Erklärung auf die schon stark gestiegenen Arzneimittelausgaben im laufenden Jahr.  Der Verband teilte mit, dass im ersten Halbjahr 2012 der Anstieg schon 3,5 Prozent betragen habe. Florian Lanz, der Verbandssprecher, teilte mit, dass sich die Mehrausgaben, wenn der Anstieg, so weitergehen würde in diesem Jahr auf eine Milliarde Euro summieren werden. Weiterhin stellte er fest, dass es nicht sinnvoll wäre, wenn man heute über die Kosten spricht, das vergangene Jahr zu betonen, sondern die Gegenwart.

 

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